Die Eibe im neuen Licht – Urbaum, Weltenbaum, Hüterin der Erde

Eine Monographie der Gattung Taxus

Autor: Fred Hageneder

Nach dem Geist der Bäume nun ein Buch über die Eibe. Von allen Bäumen besitzt die Eibe vielleicht den größten und ältesten Reichtum an Mythen und kulturgeschichtlichen Überlieferungen. In diesem Buch erfahren Sie, welche Schätze der Weisheit bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts unerkannt blieben und warum. Schon botanisch ist die Eibe eine Besonderheit: Ein einzelner alter Baum ist imstande, sich neu zu gebären und kann so praktisch ewig leben. Die Eibe ist der ursprüngliche  Baum des Lebens« der Kelten und Germanen! Die kulturelle Bedeutung der Eibe begann bereits in der Altsteinzeit, da ihr Holz sich ausgezeichnet für Jagdwaffen – Speere und Bögen – eignet.   Im Laufe der Geschichte kamen Musikinstrumente und der medizinische Gebrauch hinzu. Ihre größte Bedeutung jedoch hatte die Eibe seit jeher und überall im religiösen Bereich. Vornehmlich ihre biologischen Fähigkeiten der Regeneration machten sie zum Symbol der Wiedergeburt – und auch zum Hüter der Schwelle zwischen Leben und Tod. Warum erscheinen Eibenzweige auf den ältesten Tongefäßen der Menschheit? Warum wollte der Evolutionsforscher Charles Darwin unter einer alten Eibe beerdigt werden? Was faszinierte T. S. Eliot, Lewis Carroll und viele andere so an diesem Baum? Ist die Eibe ein Katalysator für kulturelle Ereignisse?

So ist dieser Titel weit mehr als »nur« ein Baumbuch. Kaum ein Aspekt der menschlichen Existenz bleibt unberührt von der uralten engen Beziehung von Mensch und Eibe.

 

ISBN-13  978-3890600772
Verlag  Neue Erde GmbH
Erschienen  1. Auflage September 2007
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