Büdingens keltische Wurzeln

Der Junkernhof – Brutstätte des Hexenwahns

Autor: Walter Niess

Die Geschichtswerkstatt Büdingen zeigt uns mit einem weiteren Buch wie spannend Geschichte sein kann.Der Kreischborn – ein Brunnen, um den sich viele Mythen ranken. Er spielt die Hauptrolle bei der Entdeckung eines lange verborgenen Fundes.Viele Jahre wurden die nun aufgetauchten Fundstücke im Schulunterricht eingesetzt. 2006 brachte der Zufall diesen Fund zu Dr. Walter Nieß, dessen Nachforschungen die Altersbestimmung Büdingens auf eine neue Grundlage stellen – und Büdingens Entstehung um 1000 Jahre zurückverlegen: Ein Gürtelglied aus der Zeit der Latene-Kultur aus dem Kreischborn an der Remigiuskirche. Ein vergleichbarer Fund wurde nur noch bei Berstadt in der Wetterau gemacht. Brunnen waren schon bei den Kelten mystische Orte. Spannend die Frage nach der Herkunft des Fundstücks. Wer war seine Trägerin? Warum wurde es in den Brunnen geworfen? Die Thesen von Dr. Walter Nieß geben Stoff zum Nachdenken, stellen alte Denkmuster in Frage.

Der Junkernhof – Brutstätte des Hexenwahns

Mancher mag vom Junkernhof in Großendorf gehört haben, in dem im 17. Jahrhundert mit J. J. Hartlieb, genannt Walsporn, einer der brutalsten Verfolger vieler unschuldig der Hexerei Angeklagten wohnte. Die Remigiuskirche und der Junkernhof als Amtssitz bildeten die beiden Kernelemente der Siedlung Großendorf. Für interessierte Menschen und Personen aus der Umgebung sehr lesenswert.

 

ISBN-13  978-3939454243
Verlag  Geschichtswerkstatt Büdingen
Erschienen  1. Auflage Februar 2008
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